mannWenn wir das Wort TRAUMA hören, denken wir zunächst an solch massive Ereignisse wie den Angriff auf die Twin-Towers, den Amoklauf von Winnenden oder die große Flutwelle von Thailand – dem Tsunami.

Solche Ereignisse können körperliche und/oder psychische Folgen auslösen, die wir als (Post-) Traumatische Belastungsstörungen bezeichnen.


Doch vielleicht kennen Sie auch das:

• Konzentrationsschwäche,
• der Kopf fühlt sich an, als sei er in Watte gepackt
• Schwindelgefühle
• sich „gefühlslos“ erleben
• Wortfindungsstörungen
• schnelles ermüden
• kraftlos sein

obwohl Ihnen „eigentlich“ gar nichts fehlt.

Diese Anzeichen deuten auf ein Trauma hin. Doch Sie haben nie eine schwere oder massive Situation wie oben beschrieben erlebt. Ganz im Gegenteil: Sie haben ihre Kindheit wohl behütet erlebt und waren zeitlebens nur in einer sicheren Umgebung.

Doch leider gibt es auch Formen von Traumata, die subtil sind und die sich im Laufe der Jahre ausprägen.

• Konnten Sie es ihren Eltern nie recht machen? Egal, was Sie taten, wozu Sie sich entschieden – in den Augen ihrer Eltern war es nie richtig.
• Fällt es Ihnen heute schwer, Entscheidungen zu treffen?
• Wurde Ihnen als Kind immer wieder „klar“ gemacht, dass „Du“ das eh nicht schaffen wirst?
• Gibt es heute noch Bereiche in denen Sie sich inkompetent fühlen, obwohl es dafür im Außen keinen Grund gibt?
• Bewegt Sie Schuld und Scham?
• Reagieren Sie manchmal unangemessen heftig und Ihnen selbst ist dabei gar nicht nachvollziehbar, warum Sie so heftig reagiert haben?
  Und doch Sie können nichts dagegen tun?
• Gibt es Situationen, die besonders geeignet sind Sie in Rage zu bringen?

 

Ein Weg zum Umgang mit Traumata

Ein traumatisches Erlebnis bleibt im Gehirn in einem unserer Arbeitsspeicher „stecken“ (dem Gefühlsarbeitsspeicher) und wird nicht auf der „Festplatte“ (dem Gehirn) abgelegt. Es befindet sich ständig im sog. „hot system“(limbisches System). Da es hier keine Zeitschiene gibt, wird das Erlebnis, wenn es „getriggert“ wird immer wieder NEU und immer wieder genau JETZT er-lebt!
Es gilt, das Erlebnis in den Erinnerungsspeicher zu transportieren, dort einen guten Platz zu finden, es mit einem Zeitstempel zu versehen und sicher zu verwahren.
Dazu brauchen wir als Arbeitsgrundlage „Sicherheit“ und „Kontrolle“. Diese Elemente werden wir maßgeschneidert für Sie erstellen. Es gilt nunmehr die körperlichen Reaktionen zuzuordnen und mit Ihnen umzugehen.

„Heilung ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein Weg. Sie ist ein Prozess, bei dem wir uns von A nach B bewegen, und dieser Prozess erfordert Zeit, Energie und Einsatz“

(Zitat aus: Das große Trauma-Selbsthilfebuch von J.L. Cori)


Diese Zeit, diese Energie und dieser Einsatz lohnt sich für Sie – denn Sie gewinnen wieder ein „freies“ Leben zurück.

  • haken In dieser Zeit möchte ich Sie begleiten
  • haken Sie auf der Suche nach ihren Ressourcen unterstützen,
  • haken Ihnen ein Spiegel dafür sein, der Ihnen zeigt, was Sie bereits auf Ihrem Weg geleistet haben.

 

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